Buchtipp: Honigrezepte von Guy Gedda
Cover Tout MielViele schöne Rezepte mit Honig aus der Provence finden Sie in:
Guy Gedda,
"Tout Miel",

ROM édition,
2. Aufl. 1997. In frz. Sprache.

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Rezepte mit Akazienhonig

 

Flaumiges Sauerteigbrot mit Aprikosen, Mandeln und Akazienhonig
Entenbrust mit Akazienhonig und Himbeeressig
Spätsommerliche Früchte in Akazien- oder Lavendelhonig


Flaumiges Sauerteigbrot mit Aprikosen, Mandeln und Akazienhonig
Pain au levain très moelleux, aux abricots, amandes et miel

Nach einem Rezept von Marie-Claire Frédéric, einer französischen Journalistin und Rezeptbuch-Autorin, die einen charmanten, erfrischenden und appetitlich bebilderten Rezeptblog schreibt – jedes Rezept eine kleine Geschichte (Originalrezept). Wir haben im Gegensatz zu Madame Frédéric, die ihren eigenen Sauerteig nährt und hegt, fertigen Sauerteig verwendet.
Mal was anderes zum Frühstück!

SauerteigbrotFür 2 kleinere Brote
75 g fertigen Sauerteig
500 g Weizenmehl, Type 550
10 g Salz
1 EL Akazienhonig
250 g Vollmilch
80 g weiche Butter
120 g Trockenaprikosen (Soft-Aprikosen)
60 g gehackte Mandeln

Den Sauerteig in der Packung in warmem Wasser etwas anwärmen. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht goldbraun rösten. Die Aprikosen in kleine Würfel schneiden.
Das Mehl sieben. Sauerteig, Salz, Akazienhonig und Milch unterrühren. Mit der Küchenmaschine (auf niedriger Stufe) oder von Hand so lange kneten, bis der Teig nicht mehr klebt und sich von selbst von der Arbeitsplatte oder der Rührschüssel löst. Das kann durchaus 10 - 20 Minuten dauern.
Die Butter in kleinen Stückchen beimengen und nun auch die Mandeln und Aprikosen hinzufügen. Alles wieder gut verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen und zugedeckt ca. 3 Stunden ruhen lassen.
Nun teilen Sie den Teig in zwei Teile und formen daraus jeweils zwei ovale Brote. Legen Sie diese in zwei ovale Formen oder Körbchen, die mit einem gut bemehlten Tuch ausgelegt sind, und bedecken Sie sie mit einem sauberen Geschirrtuch. Die Brotwecken ca. 6 - 8 Stunden gehen lassen.
Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Auf den Boden des Backofens stellen Sie ein tiefes Backblech oder die Backpfanne. Die Brote auf ein Backblech stürzen, dabei genügend Abstand zwischen den beiden lassen. Die Brotwecken auf der Oberseite der Länge nach einschneiden. Die Brote in den Ofen schieben und in die Backpfanne 0,25 l Wasser geben. Die Temperatur auf 200 °C senken und die Brote ca. 40 Minuten backen. Auf einem Rost ein wenig abkühlen lassen.

Tipp von Marie-Claire Frédéric: Wenn Sie den Teig am Vorabend zubereiten und die vorbereiteten Wecken die Nacht über gehen lassen und rechtzeitig vor dem Frühstück aufstehen, können Sie die Brote morgens backen und ganz frisch essen – da schmecken sie natürlich am besten. Ganz Clevere programmieren den Ofen vor, so dass er schon heiß ist...

Alternativ können Sie das Brot auch nur mit Hefe anstelle von Sauerteig zubereiten. In diesem Fall benötigen Sie 300 g Milch und 15 g frische Backhefe, die übrigen Mengen und Zutaten bleiben unverändert. Der Teig muss dann auch weniger lang gehen.

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Entenbrust mit Akazienhonig und Himbeeressig
Magret de canard au miel d'acacia et vinaigre de framboises

Für 2 Personen
1 Entenbrust von 450 – 500 g
2 cl Akazienhonig (ca. 1 EL)
3 cl Himbeeressig
4 cl Enten- oder Hühnerfond
2 Stengel Kerbel
Salz, Pfeffer

(Anmerkung: Ein einfach zuzubereitendes, aber kulinarisch raffiniertes Rezept aus einer anderen schönen Region Frankreichs, dem Périgord.)

Die Haut auf der Entenbrust leicht einschneiden und beide Seiten würzen. In einer heißen Pfanne die Brust, auf der Hautseite beginnend, auf kleiner Flamme 5 - 7 Minuten auf jeder Seite garen, dann vom Feuer nehmen und beiseite stellen.
In einen Topf den Honig und Himbeeressig geben und 5 Minuten kochen. Den Entenfond zufügen und weitere 8 – 10 Minuten köcheln lassen.
Die Entenbrust in feine Streifen schneiden und in Form einer Rosette in der Mitte der heißen Teller anrichten. Mit etwas Sauce übergießen und mit einem Kerbelstengel garnieren.
Dazu passen gedünstete oder gekochte Kartoffeln oder gedünstetes Gemüse.

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(Rezept von Éric Jung)

 

Spätsommerliche Früchte in Lavendel- oder Akazienhonig
Poêlée de figues, raisins et groseilles au miel

Für 4 Personen
8 reife Feigen
1 Schälchen rote Johannisbeeren
1 Traube gelbe Weintrauben
Saft von 1 Zitrone
30 g Butter
4 EL Akazien- oder flüssiger Lavendelhonig
4 Kugeln Vanilleeis

Die Feigen vierteln, die gewaschenen und abgetropften Weintrauben und Johannisbeeren von den Stielen zupfen.
In einem Topf die Butter zerlassen und die Feigen darin auf kleiner Flamme 5 Minuten dünsten, dabei vorsichtig wenden. Die Trauben, die Johannisbeeren und den Honig hinzufügen. 3 – 5 Minuten köcheln lassen, bis der Honig karamellisiert. Etwas Zitronensaft dazugeben und verrühren.
Auf vier Tellern anrichten und sofort mit je einer Kugel Vanilleeis servieren.

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(gefunden bei iSaveurs.com)

 


Rezeptübersicht