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Vorschau FotogalerieAus dem Arbeitsalltag unseres Imkers.
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Pressebericht
TitelseiteDas französische Gartenmagazin "L'Ami des jardins" begleitete den Imker François Laponche einen Arbeitstag lang und beschrieb für seine Leser die wichtigsten Phasen der Honigernte. Hier geht's zum französischen Originalartikel, erschienen im Juli 2011.
Unsere Empfehlung
François Laponche steht exemplarisch für viele provenzalische Berufsimker, die ähnliche Anstrengungen auf sich nehmen.

Wir von Provencehonig.de empfehlen ihn jedoch ganz besonders, weil wir seinen Honig seit vielen Jahren kennen (und essen!) und immer wieder sein ungeheures Wissen und Gespür in seinem Beruf bewundern.

Nicht zuletzt sind wir von der hervorragenden, immer gleichbleibenden Qualität überzeugt und vom Geschmack regelmäßig begeistert. Eine Begeisterung, die erfreulicherweise auch mehr und mehr Kunden in Deutschland mit uns teilen!

Foto des ImkersFrançois Laponche
vom Rucher de la Bouverie




Der Honig, den wir Ihnen bei Provencehonig.de anbieten, stammt ausschließlich von diesem Imker, der seine ganze Leidenschaft und Arbeitskraft in die Erzeugung dieses einzigartigen Naturprodukts investiert.


Die Tradition

Schon in vierter Generation führt François Laponche die Imkertradition seiner Familie fort. Der Betrieb wurde 1925 von Eugène Laponche in Le Muy gegründet, entwickelte sich rasch und war schon bald überregional bekannt. 1968 versorgte "Etablissements Laponche" als offizieller Honiglieferant der olympischen Winterspiele von Grenoble die WinterspFirmenschild altortler mit 150.000 Rationen Honig. Ein Feinkosthändler in Paris gehört seit Jahrzehnten zum Kundenstamm. Daneben entstand ein zweites Standbein durch den Handel mit Imkereibedarf.

So ist das Unternehmen gewappnet, als nacheinander verschiedene Krisen durch Honig-Billigimporte und die Varroa-Milbe die französischen Imker treffen und viele zur Aufgabe ihres Berufs zwingen. Nicht so François Laponche, der in Hyères nach dem Abitur eine landwirtschaftliche Fachakademie besucht und ab 1973 als Imker im väterlichen Betrieb mitarbeitet, den er später ganz übernehmen wird. In den 1980er und 90er Jahren erleben regionale Produkte wieder einen Aufschwung, so auch Imkerhonig.

Wie schon sein Vater, Großvater und Urgroßvater legt auch François Laponche jährlich zwischen seinem Zuhause in Roquebrune-sur-Argens, dem Maurenmassif und der Haute Provence große Strecken zurück, um seine Bienen zu den traditionellen Sammelplätzen der Familie zu bringen. So entsteht bester, naturreiner Honig, der anschließend in der eigenen Anlage nach traditioneller Art schonend kalt geschleudert und abgefüllt wird.

Der Imkerberuf
Imker zu sein, ist kein Beruf wie jeder andere. Wer ihn hauptberuflich ausübt – wie es bei François Laponche der Fall ist – muss große Anstrengungen in Kauf nehmen: Tausende von Kilometern jährlich im Lastwagen abseits von den großen Straßen und oft auf beschwerlichen Wegen, und dies meist nachts, wenn die Bienen in ihre Bienenstöcke zurückgekehrt sind (dies sind die sog. Bienenwanderungen, die "transhumances").

Er muss zur rechten Zeit seine Bienen am richtigen Ort platzieren, um bestimmte Honigsorten zu ernten, und Hunderte von Bienenvölkern regelmäßig auf Gesundheit und Erntefortschritt kontrollieren. Ausserdem kümmert er sich, im Wortsinne der Berufsbezeichnung "Bienenzüchter", um die Vermehrung der Völker und ist auch zur Stelle, wenn sich ausgeschwärmte Königinnen mit ihrem Arbeiterinnengefolge in einem Privatgarten häuslich niedergelassen haben.

Nach und zwischen den Ernten – die zu alledem witterungsbedingten Schwankungen unterliegen – sind die Bienenwaben zu schleudern, der Honig zu filtern, in Gläser abzufüllen und zu etikettieren. Nicht zuletzt nimmt auch die Vermarktung einige Zeit in Anspruch: Oft sind François und seine Frau Sophie am Wochenende auf provenzalischen Märkten in der Umgebung zu finden. Sophie Laponche betreibt daneben auch noch einen kleinen Honigladen.