Honigkategorien
Die Honigsorten lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen. Hier einige (vereinfachte) Erklärungen:

Blütenhonig
Hierfür sammeln die Bienen den Nektar aus den Blüten der Pflanzen.

Honigtau-/Waldhonig
Auch hier handelt es sich um süße Pflanzensäfte (frz. "miellat"), die jedoch über den Umweg von Läusen entstehen und von den Bienen von Blättern und Nadeln gesammelt werden. Sehr mineralstoffreich.

Trachthonig (sortenrein)
Entsteht, wenn Bienen den Nektar bzw. Honigtau überwiegend von einer Pflanze gesammelt haben.

Mischhonig (multifloral)
Die Bienen waren meist über einen längeren Zeitraum an einem Standort und haben dort verschiedene Pflanzenarten angeflogen.

Pinienhonig

Miel de PinErdbeerbaum
Honigtauhonig • sortenrein

Im Süden der Provence befinden sich ausgedehnte Pinienwälder (Pins sylvestres und Pins d'Alep), gemischt mit Macchia.

Trotzdem ist Pinienhonig aus der Provence eine kleine Rarität, denn der Honigtau der Pinien kann nur in einem heißen Sommer geerntet werden, dem ein sehr warmes, trockenes Frühjahr vorausgegangen ist. Bei unserem Imker ist er daher nicht in jedem Jahr verfügbar.


Pinienhonig"Waldhonig mit feiner Note

Pinienhonig ist von dunkler Färbung und sehr feinem, tannenhonigähnlichen Geschmack, mit einem Hauch von Zitrusnote. Ein echtes Erlebnis. Er kristallisiert nur ganz allmählich aus.

In der Apitherapie wird Pinienhonig gegen Bronchitis eingesetzt (z. B. Kräutertee damit süßen).

Für den Einsatz in der Küche ist er (zumindest uns) fast zu schade... Generell lassen sich jedoch Rezepte mit Tannenhonig auch auf Pinienhonig übertragen, da hier eine ähnlich kräftige Note gewünscht wird. Gerne wird er mit Pinienkernen kombiniert.


Preis und aktuelle Verfügbarkeit von Pinienhonig: siehe Shop

Rezepte mit Pinienhonig