Honigkategorien
Die Honigsorten lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen. Hier einige (vereinfachte) Erklärungen:

Blütenhonig
Hierfür sammeln die Bienen den Nektar aus den Blüten der Pflanzen.

Honigtau-/Waldhonig
Auch hier handelt es sich um süße Pflanzensäfte (frz. "miellat"), die jedoch über den Umweg von Läusen entstehen und von den Bienen von Blättern und Nadeln gesammelt werden. Sehr mineralstoffreich.

Trachthonig (sortenrein)
Entsteht, wenn Bienen den Nektar bzw. Honigtau überwiegend von einer Pflanze gesammelt haben.

Mischhonig (multifloral)
Die Bienen waren meist über einen längeren Zeitraum an einem Standort und haben dort verschiedene Pflanzenarten angeflogen.

Lavendelhonig

Miel de Lavande
Blütenhonig • sortenrein

LavendelfeldSo manch einer bezeichnet ihn als den besten Honig der Welt: Lavendelhonig aus der Provence. Die Leidenschaft beginnt bereits bei den Bienen, denn erst einmal eines Lavendelfelds ansichtig geworden, scheinen sie im Hochsommer alles zu geben, um den Lavendelblüten auch noch das letzte Tröpfchen Nektar auszusaugen.

Obwohl die Lavendelpflanze erst seit etwa hundert Jahren in großem Stil kultiviert wird, verdankt ihr die Provence einen Teil ihres Ruhms. Sie ziert Bildbände und Postkarten; ihre Essenzen und getrockneten Blüten finden sich auf allen Märkten. Der Anblick einer Lavendelkultur auf den Hochplateaus der Provence, besonders zur Blütezeit im Juli, bleibt in der Tat unvergesseBiene auf Lavendelblueten und macht süchtig. Dass Imker ihre Bienenstöcke am Rand der Felder platzieren dürfen, ist gute Tradition. Die Lavendelbauern achten auch darauf, ihre Blüten nicht zu früh zu schneiden, damit den Bienen genügend Zeit zur Ernte bleibt.

Dennoch ist Lavendelhonig kein Massenhonig, auch wenn er in größeren Mengen produziert wird (außer in Jahren katastrophaler Trockenheit oder, genauso schlimm, extremer Hitze – wie 2003 oder 2006), und schon gar kein Einheitshonig. Je nach Standort und Lavendelsorte – man unterscheidet im wesentlichen den echten Lavendel, den Aspik-Lavendel und eine Hybride der beiden vorgenannten Lavendelarten ("lavandin") – variiert seine Farbe von elfenbeinfarben bis strohgelb, in jedem Fall ist sie sehr hell.


LavendelhonigErnte vom Plateau de Valensole

François Laponche erntet diesen Lavendelhonig ab Ende Juli bis in den späten August hinein in der Haute Provence (Plateau de Riez / Plateau de Valensole), dem Zentrum des Lavendelanbaus.

Der Geschmack ist lieblich-aromatisch, mit einem leichten Blütenaroma. Er kristallisiert rasch aus. In der Apitherapie wird Lavendelhonig bei Kopfschmerzen, Nervosität und Stress eingesetzt, da ihm krampflösende Eigenschaften zugeschrieben werden.

In der Küche hervorragend kombinierbar mit feinen Desserts, etwa einem Sorbet, einer Crème brûlée oder sommerlichen Früchten (Erdbeeren, Pfirsiche, Feigen).


Preis und aktuelle Verfügbarkeit von Lavendelhonig: siehe Shop

Rezepte mit Lavendelhonig